Nachhaltige Entrümpelung: Wohin mit alten Möbeln und Erinnerungsstücken?

Die Box für die echten Herzensdinge

Besorgen Sie sich eine Kiste. Eine einzige, und die darf nicht zu groß sein. Das ist ab jetzt der Platz für Dinge, die absolut heilig sind. Die erste Locke, alte Liebesbriefe, das Lieblingskuscheltier. Wenn die Kiste voll ist, ist voll. Das zwingt einen dazu, wirklich knallhart auszusortieren, was man wirklich behalten will und was eigentlich nur ein Staubfänger ist.

 

Wohin mit den Möbeln? Bloß nicht direkt zum Sperrmüll!

Wenn der Schrank oder das Sofa noch gut in Schuss sind, findet sich meistens noch jemand, der Verwendung dafür hat. Man muss nur wissen, wo man sucht.

 

Sozialkaufhäuser rufen

Das ist eigentlich der entspannteste Weg. Fast jede größere Stadt hat mittlerweile Möbellager von der Caritas, dem Roten Kreuz oder anderen Vereinen. Wenn die Sachen noch gut erhalten sind, kommen die oft sogar kostenlos vorbei und holen das Zeug ab. Die verkaufen das dann für ganz kleines Geld an Leute, die wirklich jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Da tut man direkt noch was Gutes.

 

Kleinanzeigen (aber nur zum Verschenken!)

Wer versucht, alte Möbel für viel Geld im Internet zu verkaufen, braucht Nerven aus Stahl. Das bringt meistens nur Frust und tagelanges Warten. Viel schneller geht es mit dem Satz „Zu verschenken an Selbstabholer“. Studenten oder junge Familien, die gerade die erste eigene Bude einrichten, freuen sich riesig und schleppen das Zeug oft noch am selben Tag aus der Wohnung.

 

Und was passiert mit dem ganzen Kleinkram?

Bücher, altes Geschirr, Vasen, die man nie benutzt hat – beim Ausmisten kommt kistenweise Kleinkram zusammen. Zum Wegwerfen zu schade, zum Einzeln-Verkaufen viel zu viel Arbeit.

 

Der Karton auf der Straße: Sieht man ja mittlerweile an jeder Ecke. Kiste packen, Zettel drauf mit „Zum Mitnehmen“ und ab auf den Bürgersteig damit. Sie werden sich wundern, wie schnell die alten Krimis oder Gläser weg sind. Wichtig nur: Wenn es anfängt zu regnen, das Ganze wieder reinholen und den Rest am Abend ordentlich entsorgen.

 

Bücherschränke füttern: Für gelesene Romane gibt es fast überall diese alten Telefonzellen oder Schränke, die als kostenlose Tauschbörse dienen. Einfach hinfahren, reinstellen, fertig.

 

Wenn gar nichts mehr hilft: Ab zum Wertstoffhof

Manchmal muss man auch einfach ehrlich zu sich selbst sein: Manche Sachen sind einfach durch. Fleckig, kaputt oder so alt, dass sie niemand mehr will. Da hilft dann auch kein Verschenken mehr. Dann bleibt am Ende eben doch nur der Recyclinghof.

 

Aber selbst das ist besser, als den Kram irgendwo falsch in die Tonne zu kloppen. Auf dem Wertstoffhof wird das Zeug wenigstens getrennt. Das Holz wird geschreddert, Metall wird eingeschmolzen. Ist dann zwar das Ende für das Möbelstück, aber die Rohstoffe landen wieder im Kreislauf. Ausmisten heißt am Ende eben auch, die Dinge dorthin zu bringen, wo sie am meisten Sinn ergeben.

 
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